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Jokus
verzauberte die "Computerkids" In Sekundenschnelle hatte der aus Freiburg stammende Clown die Herzen seiner kleinen Zuschauer erobert, die der großen Sekunden später, die er ebenso wie die Kinder immer wieder selbst aktiv werden ließ, jenseits des althergebrachten "Seid ihr auch alle da?". Clown Jokus bot Unterhaltung auf höchstem Niveau. Zunächst wurde jongliert. Ein "Antigravitationsspray" schaltete die Gesetze der Schwerkraft einfach aus und ließ die Bälle scheinbar machen, was sie wollten. Und machten sie tatsächlich einmal, was sie wollten - Jokus hatte vorgesorgt und mit den Kindern lautstarkes Ausbuhen einstudiert. Nicht ganz so leicht ausschalten ließ sich allerdings der wache Verstand der neusten Generation des "Computerzeitalters", die sich so schnell nichts vormachen ließ. Doch wer glaubte, einen Jonglier- oder Zaubertrick durchschaut zu haben, sah sich nur allzu schnell eines Besseren belehrt: "Der kann ja wirklich zaubern!" Und tatsächlich hatte sogar das noch Steigerungen zu bieten. Da war zum einen "Gusti", eine sehr eigenwillige Ente. Zu eigenwillig für Jokus, der sie kurzerhand wieder an den Nagel hing: "Ich zaubere jetzt ohne Dich weiter." Gusti: "Achtung! Der bescheißt" Der zweite Höhepunkt war der "Evergreen" des gelernten Schauspielers, der von 1985 bis 1987 an den Städtischen Bühnen Freiburg beschäftigt war, ehe er erstmals als Clown Jokus auftrat. Vor einem Vorhang tauchte der Körper eines Puppen-Babys auf, obendrauf Jokus Kopf. Dann wurde getanzt. Und wie. Ob Klassik oder Rock, für Baby Jokus kein Problem. Ebenso wie die beiden Zugaben, die Jokus höchstpersönlich aus der ersten Zuschauerreihe heraus am lautesten gefordert hatte. Ohne Grund. Die Kinder lagen ihm im wahrsten Sinne des Wortes zu Füßen. |